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Parodontitisbehandlung

Parodontitis, auch als „Parodontose“ bekannt, ist eine durch bakterielle Beläge verursachte Entzündung, die den Zahnhalteapparat inklusive des Kieferknochens schädigt. Unbehandelt führt sie dazu, dass sich Zähne lockern und gezogen werden müssen. Bei Erwachsenen ist die Parodontitis heute Hauptgrund für Zahnverlust! Darüber hinaus kann die Entzündung Herz-/Kreislauferkrankungen und Diabetes begünstigen sowie bei Schwangeren das Risiko eines zu geringen Geburtsgewichtes des Kindes erhöhen. Wir legen daher größten Wert auf Behandlungsqualität auf aktuellem Stand der Wissenschaft.

Parodontitisbehandlung

Besondere Fachkompetenz

Zahnärztin Sabine Staudenmaier hat in der Parodontologie umfangreiche zertifizierte Fortbildungen absolviert und ist berechtigt, dieses Fachgebiet als offiziellen Tätigkeitsschwerpunkt zu führen. » Mehr über unsere Spezialisten-Praxis.

Häufiges Zahnfleischbluten, Rötungen oder Mundgeruch können auf eine Parodontitis hindeuten. Meist beginnt die Erkrankung jedoch ohne Symptome und daher von Patienten unbemerkt. Aus diesem Grund sind regelmäßigen Kontrolltermine in unserer Praxis so wichtig.

Mit verschiedenen Methoden ist es uns möglich, eine Parodontitis zu diagnostizieren. Ein Beispiel dafür ist die Florida Probe®, eine computergesteuerte elektronische Messsonde, mit der die Tiefe von Zahnfleischtaschen genau und objektiv bestimmt wird.

Weiterhin können wir mit Hilfe eines mikrobiologischen Tests hartnäckige Formen der Parodontitis erkennen und die entzündungsauslösenden Bakterien gezielt mit dem richtigen antibakteriellen Wirkstoff entfernen.

Die Parodontitis kann durch eine konsequente Zahnfleischtaschenbehandlung zum Stillstand gebracht werden. Dazu werden Beläge und Bakterien auf den Oberflächen von Zahnhälsen bzw. -wurzeln (in den entstandenen Zahnfleischtaschen) sorgfältig entfernt. Ein kleiner chirurgischer Eingriff ist nur bei stark fortgeschrittener Erkrankung erforderlich. Bei Bedarf führen wir darüber hinaus eine antibakterielle Therapie durch.

Unsere Besonderheit: Ergänzend setzen wir ein minimalinvasives Laserverfahren (Photodynamische Lasertherapie) und die Ozontherapie ein. Damit werden Bakterien sehr effektiv, schonend und schmerzfrei beseitigt.

Weil die Parodontitis eine chronische Erkrankung ist und immer wieder einmal verstärkt auftreten kann, ist nach der eigentlichen Behandlung eine zahnärztliche Betreuung (eine spezielle Nachsorge) dringend erforderlich. Nur so kann der erreichte Behandlungserfolg auf Dauer erhalten werden.

Hier wenden wir die Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) an. Dabei handelt es sich um ein auf wissenschaftlich nachgewiesenen Erkenntnissen basierendes anerkanntes Konzept. Es beinhaltet regelmäßige Kontrolltermine, Risikoanalyse, Zahnfleischtaschenmessung, intensive Zahnreinigung u.v.m.

Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung können unter Umständen ergänzende bzw. weiterführende Maßnahmen der sogenannten Parodontalchirurgie angezeigt sein. Dazu zählen:

Wiederaufbau bzw. Regeneration des Zahnhalteapparates Zahnfleischtransplantation (bei Zahnfleischrückgang bzw. freiliegenden Zahnhälsen) und Hemisektion.

Mehr erfahren Sie im Bereich Orale Chirurgie.

Frau Staudenmaier berät Sie gern ausführlich. Weitere Informationen zur Parodontitis erhalten Sie in unserem Zahn-Ratgeber.